Therapie

Weitere Themen: Magnetfeldtherapie | Osteopathie

Pluto, stell Dich nicht so an, beiß die Zähne zusammen und zieh das rechte Knie jetzt noch 20x unter den Bauch!

Die Zähne zusammenbeißen wird vielleicht noch klappen, aber sicher nicht so, wie gewünscht. In der Hundephysiotherapie wird viel mit taktilen Reizen gearbeitet, die Bewegungen werden geführt und natürliche Reaktionen und Bewegungsmuster ausgenutzt. Zusätzlich werden Techniken aus der Manuellen Therapie angewandt, bei denen der Hund hauptsächlich passiv ist. Hierzu gehören sowohl Mobilisations- und Manipulationstechniken, als auch Techniken der Klassischen Massage, der Bindegewebsmassage, Faszientechniken und Friktionen. Gleichgewichts- und Koordinationstraining hingegen können ebenso wie Muskelaufbau- und Konditionstraining sehr gut mit verschiedenen Hilfsmitteln durchgeführt werden (z.B. mit dem Stepper, dem Therapiekreisel, Balance-Pads, Pezzibällen usw.). Unterstützend können Elektro-, Hydro-, Thermo- und Magnetfeldtherapie in die Physiotherapie mit einfließen.

Der kleine große Unterschied: Ein Hund kann nicht sagen, wie es ihm geht und wo es weh tut. Fühlt er sich unwohl oder hat er Schmerzen, gibt es für den Hund nur zwei Möglichkeiten zu reagieren: Nach der Vorwarnung kommt die Flucht oder der Biss. Genau das ist der entscheidende Unterschied zwischen der Behandlung von Mensch und Tier.

Der Therapeut muss in der Lage sein, die Körpersprache des Hundes zu erkennen und richtig zu deuten, denn ein anderes Kommunikationsmittel steht dem Hund neben einigen Lautäußerungen wie Bellen, Knurren oder Fiepen nicht zur Verfügung. Der "Patient" in der Hundephysiotherapie fordert daher vom Therapeuten neben der fachlichen Kompetenz zusätzlich ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit, Feingefühl, Kreativität und Flexibilität!

Für weitere Informationen zur Behandlung und Preisen schicken Sie bitte eine Email an info[a]vitt4dogs.de.